• DAS KLEINE SCHNEEFLÖCKCHEN

    13 Dic 2010, 11:22

    Es war Winter, dicke Schneeflocken wirbelten durch die Luft und bedeckten die Stadt mit einer dicken, weißen Decke. In den Fenstern funkelten Kerzenlichter, es wurde gebacken und der Christbaum geschmückt; denn morgen war Heiligabend. Alle freuten sich auf das Weihnachtsfest, Kinder spielten vergnügt im Garten. Auf den Straßen roch es nach frischem Lebkuchen. Doch nicht alle Kinder waren fröhlich. Ein kranker Junge saß mit traurigen Augen am Fenster und beobachtete das Schneetreiben. Er hatte einen Schal um den Hals gewickelt und seine Nase war ganz rot. Während die Kinder draußen ausgelassen Schneeflocken fingen und einen großen Schneemann bauten, musste er in seinem Bett liegen, weil er Schnupfen und Husten hatte.

    So saß er da und schaute den Schneeflocken nach, die an seinem Fenster vorbei wehten. Eine von ihnen - die Kleinste - setzte sich auf sein Fensterbrett, um sich vom Fliegen zu erholen. Sie sah den kranken, traurigen Jungen am Fenster und erzählte es den anderen Schneeflocken. Sie fassten einen Plan. Zusammen flogen sie zu dem kranken Jungen und setzten sich an die Fensterscheibe. Der kranke Junge schaute immer noch mit traurigen Augen aus dem Fenster.

    Leise flüsterte das kleine Schneeflöckchen der Schneeflocke neben ihr etwas ins Ohr und die flüsterte es zu der nächsten. Dann setzten sie sich alle so auf die Fensterscheibe, dass sie aussahen wie ein großer, weißer Eisstern. Die Augen des kranken Jungen fingen an zu leuchten; jetzt war er gar nicht mehr traurig.

    Um das kleine Schneeflöckchen berühren zu können, streckte er seine Hand zum Fenster. Vorsichtig fasste der kranke Junge an die Scheibe und legte seine Hand auf den Stern aus Schneeflocken. Für ein paar Augenblicke konnte er das kleine Schneeflöckchen ganz nah spüren. Und als er seine Hand wieder wegnahm, hatten sich die Flocken plötzlich zu einem Herz geformt. Sie änderten ständig ihre Form und erfreuten den kranken Jungen mit immer neuen Bildern. Lachend spielte der kranke Junge mit den Schneeflocken an seinem Fenster. Am nächsten Tag war Weihnachten und er würde weiter aus dem Fenster schauen, um die Schneeflocken zu beobachten und gesund zu werden, denn morgen war ja Heiligabend.


  • Zeit zum Leben und Lieben.....

    22 Jul 2010, 19:27

    von George Carlin, einem amerikanischen Schauspieler und Komiker, der die folgenden Zeit anlässlich des Todes seiner Frau verfasste...



    Das Paradox unserer Zeit ist:

    wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit. Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten. Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt. Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere. Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander. Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause. Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts. Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen. Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein. Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen,

    UND IMMER DARAN DENKEN
    - denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns den Atem berauben.


    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    GEORGE CARLIN POST 9-11 (His wife recently died...)

    Isn't it amazing that George Carlin - comedian of the 70s and 80s - could write something so very eloquent...and so very appropriate post 9-11.

    A wonderful Message by George Carlin:

    The paradox of our time in history is:

    that we have taller buildings, but shorter tempers, wider freeways, but narrower viewpoints. We spend more, but have less, we buy more, but enjoy less. We have bigger houses and smaller families, more conveniences, but less time. We have more degrees but less sense, more knowledge, but less judgment, more experts, yet more problems, more medicine, but less wellness. We drink too much, smoke too much, spend too recklessly, laugh too little, drive too fast, get too angry, stay up too late, get up too tired, read too little, watch TV too much, and pray too seldom. We have multiplied our possessions, but reduced our values. We talk too much, love too seldom, and hate too often. We've learned how to make a living, but not a life. We've added years to life not life to years. We've been all the way to the moon and back, but have trouble crossing the street to meet a new neighbor. We conquered outer space but not inner space. We've done larger things, but not better things. We've cleaned up the air, but polluted the soul. We've conquered the atom, but not our prejudice. We write more, but learn less. We plan more, but accomplish less. We've learned to rush, but not to wait. We build more computers to hold more information, to produce more copies than ever, but we communicate less and less. These are the times of fast foods and slow digestion, big men and small character, steep profits and shallow relationships. These are the days of two incomes but more divorce, fancier houses, but broken homes. These are days of quick trips, disposable diapers, throwaway morality, one night stands, over-weight bodies, and pills that do everything from cheer, to quiet, to kill. It is a time when there is much in the showroom window and nothing in the stockroom. A time when technology can bring this letter to you, and a time when you can choose either to share this insight, or to just hit delete. Remember, spend some time with your loved ones, because they are not going to be around forever. Remember, say a kind word to someone who looks up to you in awe, because that little person soon will grow up and leave your side. Remember, to give a warm hug to the one next to you, because that is the only treasure you can give with your heart and it doesn't cost a cent. Remember, to say, "I love you" to your partner and your loved ones, but most of all mean it. A kiss and an embrace will mend hurt when it comes from deep inside of you. Remember to hold hands and cherish the moment for someday that person will not be there again. Give time to love, give time to speak, and give time to share the precious thoughts in your mind.


    AND ALWAYS REMEMBER: Life is not measured by the number of breaths we take, but by the moments that take our breath away.
  • Musikgeschmack!!! Sag mir was du hörst, und ich sag dir, wer du bist....

    25 Mar 2010, 21:54

    Welcher Typ sind Sie?.

    Sag mir was du hörst, und ich sag dir, wer du bist!!!

    Psychologen der Universität von Texas fanden heraus, dass der Musikgeschmack Rückschlüsse auf die Persönlichkeit zulässt.

    Samuel Gosling und Peter Rentfrow sind nicht nur davon überzeugt, dass der Lieblingssong auf die Psyche schließen lässt sondern auch, dass sich Musik in vier große Kategorien einteilen lässt: "Nachdenklich und Komplex", "Heftig und Rebellisch", "Peppig und Konventionell" und "Energisch und Rhythmisch". Musikalische Präferenzen ließen sich diesen vier Kategorien zuordnen und stünden mit Persönlichkeit, Intelligenz und Werten in Zusammenhang.

    "Musik durchdringt viele Bereiche unseres täglichen Lebens, wir hören Sie im Auto am Weg zur Arbeit, entspannt zu Hause oder mit Freunden an der Bar", meint Gosling. "Nahezu jeder hört auf irgendeine Weise Musik. Unsere Untersuchungen ergaben, dass die Persönlichkeit eine wesentliche Rolle bei der Wahl der Musik


    Zur Erhebung des persönlichen Musikgeschmacks wurden Studenten an der Universität und Internet-User herangezogen, die Musik aus dem Internet beziehen.

    Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, deren bevorzugten Songs in die Kategorie "Nachdenklich und Komplex" fallen (Klassik, Jazz, Folk, Blues), einfallsreich und phantasievoll sind, ästhetische Erfahrungen schätzen, sich anderen gegenüber tolerant geben und politisch liberal denken.

    Heavy Metal, Alternative und Rock fallen in die Kategorie "Heftig und Rebellisch" . Die Hörer sind neugierig, risikofreudig, körperlich aktiv und intelligent.

    Liebhaber von "Peppig und Konventionell" (Country, religiöse und Pop-Musik) sind generell kontaktfreudig und freudig, helfen gerne anderen, finden sich selbst attraktiv und haben konservative Ansichten.

    In die Kategorie "Energisch und Rhythmisch" fallen Funk, Hip-Hop, Soul und Electronica. Menschen, die das gerne hören, finden sich selbst attraktiv, sind sehr gesprächig und energisch, vergeben schnell und weisen konservative Ideale zurück.

    (Quelle: Universität von Texas)
  • 80er....

    24 Mar 2010, 21:07

    Für alle angehenden 30 jährigen, mitte Dreißiger und jung Gebliebenen

    Offen gestanden kotzt es mich an: dieses dumme Gerede
    derderzeitigen \ 'Generation Z \', die 80er Jahre wären langweilig
    gewesen.Totaler Bockmist. Hört genau zu, Ihrzungengepiercten
    Tekknohoppler mit Tattoos auf der linken Arschbacke: Ihr wart nicht dabei!
    Wir Mit-Dreissiger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers
    und den wahren Soundtrack der 80er, der von Bands wie Depeche Mode,
    Cure und Yazoo geschrieben wurde. Wir haben noch mit Midischleifen
    und Oszillographen gekämpft! Wir haben Euer Tekkno erfunden, bei uns
    nannte sich das aber noch \' 'Wave \' und war tatsächlich Musik. (übrigens
    verwursten Eure DJ*s die Dinger noch heute zu einer Art musikalischer
    Canneloni mit schwülstiger Computerbasssosse).

    Wir mussten noch keine Angst haben, dass uns Tina Turner mit dem
    klassischen Seniorenoberschenkelhalsbruch von der Bühne purzelt und
    wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause
    gekannt, Ihr Nasen!

    Wir verbinden \'Kraftwerk\' noch nicht mit Solarenergie und wir hatten
    noch Angst, dass Joschka Fischer von Holger Börner mit der Dachlatte
    verprügelt wird. Wir erinnern uns noch an Terroristenfahndungsplakate,
    auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem
    Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.....

    Die Bundeswehr und die NVA machten noch Spaß, wir kannten ja die
    Richtung, aus der der Feind kommt..........
    Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fussgängerzonen noch hin
    und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim Stones-
    Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen. Wir hatten noch
    Plattenspieler (auf 33\' und 45\') und richtig geile Plattencover, auf
    denen man die Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe
    erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren - keine Tempotaschen-
    tuchgrossen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch \'nice Price\'
    lesbar ist.

    Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt
    werden musste - und keine CD-Plastik-Wegwerfware, die so robust ist,
    dass man sie durchaus auch als Bierglasuntersetzer verwenden kann.
    Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen
    Kratzern.

    Wir haben kein BB geguckt sondern \'Formel 1\', wo es eine ganze fette
    Stunde wirklich gute Musikvideos zu sehen gab, die das Lied
    untermalten, wir hatten kein MTV mit degenerierten CD-Werbespots nötig.
    Wir haben uns \'Wiedersehen mit Brightshead\' reingezogen und schleppten
    dann Teddies in Diskotheken und liessen uns die Haare seitlich ins
    Gesicht fallen - ohne diese beknackten, umgedrehten Baseballmützen
    oder Wollhauben.

    In unseren Hosen konnte man sehen, ob einer einen Hintern hatte, heute
    hängt der Arsch ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der achso
    tollen Adidas-Jogginghose. Und die Weiber hatten dicke Möpse und schmale
    Hüften, und nicht andersrum. Und Bauchfrei machte nur, wer es sich
    leisten
    konnte !!!

    Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken gekloppt, sondern Punks mit
    Teds, Teds mit Poppern, Popper mit Ökos und Ökos mit der Polizei....
    Bei uns gab es noch Mofas, Kraftis und 80er bei denen durchgängig die
    Betriebserlaubnis erloschen war, denn das Wort \'frisieren\' hatte
    damals noch seine eigentliche Bedeutung, was ihr kahlgeschorenen
    Pfeifen nie verstehen werdet.

    Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes einen Käfer oder einen
    Döschövö, bei dem Dellen von Individualismus zeugten, Ihr
    Opel-Corsa-Popel!
    Und weil ihr gerade im Leistungskurs Informatik sitzt: die AC/DC
    Einritzungen auf den Tischen sind von UNS - und es geschieht Euch nur
    recht, wenn ihr glaubt, dass die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo
    irgendein findiger Schüler seinerzeit die Abkürzung für \'Wechselstrom/
    Gleichstrom\' in die Bank gemeisselt hat!

    Also, erzählt uns nichts über die 80er. Und ja, hiermit entschuldige ich
    mich, auch im Namen meiner Altersgenossen, für Modern Talking. Das
    haben selbst wir nicht gewollt.


    Verfasser unbekannt.
  • Ein Buch: von Alfons Schweiggert

    3 Feb 2010, 18:22

    Ich kaufe ein Buch. Es ist in meiner Mappe hier. Ich lese das Buch. Nun ist es in mir. Du liest das Buch. Jetzt ist es in dir. Aus ich und du macht ein Buch oft wir.
  • Wenns dir mal nicht so gut geht...

    31 Ene 2010, 14:29

    Wenns dir mal nicht so gut geht...
    Wenn du mal nicht so drauf bist...
    Dann lies dieses:
    .

    Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht mal registrieren ...

    >
    - den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht, weil es bedeutet,
    dass er mit keinem anderen aus ist
    >
    - das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fernsieht,
    weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße
    >
    - die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet,
    dass ich eine Beschäftigung habe
    >
    - die riesige Unordnung, die ich nach ner gefeierten Party aufräumen
    muss,
    weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
    >
    - die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist,
    weil es bedeute, dass ich genug zu essen habe
    >
    - den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
    weil es bedeutet,dass ich mich im Sonnenschein befinde
    >
    - den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster, die geputzt werden
    müssen, die Knöpfe, die angenäht werden müssten
    weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe
    >
    - die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
    weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen
    >
    - die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist,
    weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze
    >
    - die hohe Heizkostenrechung, weil es bedeutet, dass ich's warm habe
    >
    - die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
    weil es bedeutet, dass ich hören kann
    >
    - den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet,
    dass ich Kleider besitze
    >
    - die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
    > weil es
    bedeutet, dass es mir möglich ist hart zu arbeiten
    >
    - den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt, weil es
    bedeutet, dass ich am Leben bin
    >
    - und schließlich: die vielen nervenden E-Mails, weil es bedeutet, dass
    ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken
  • Weihnachten.....

    25 Dic 2009, 23:45

    Die Antwort

    Ich habe die Weisen der Erde gefragt
    um Sinn und Ziel unseres Lebens.
    Sie haben mir törichte Antwort gesagt,
    mein Fragen, es blieb vergebens.

    Ich habe die Reichen und Satten gesucht,
    sie sollten das Glück mir weisen.
    Sie haben Reichtum und Sattsein verflucht
    und hießen mich weiter reisen.

    Ich habe mir die Starken und Mächtigen der Welt
    mit meiner Frage erkoren.
    Die haben ihr Haus auf Sand gestellt,
    auch dort war mein Fragen verloren.

    Dann haben sie mir die Kunde gebracht
    - ich habe sie staunend vernommen -
    von einem Kind, das in dieser Nacht
    zu uns auf die Erde gekommen.

    Da ward mir die Seele froh und nicht schwer
    in schauenden, wissenden Stunden.
    Der Sinn des Lebens? Ich fragte nicht mehr,
    ich habe die Antwort gefunden. Weihnachten.....
  • Liebe....

    9 Dic 2009, 10:22

    (¯`v´¯)
    .`·.¸.·´ ♥ ♥
    ¸.·´¸.·´¨) ¸.·*¨)
    (¸.·´ (¸.·´ .·´ ¸¸.·¨¯`·.♥ " Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. "
    / Khalil Gibran, Der Prophet /
  • Geschichten zum Nachdenken....

    8 Dic 2009, 22:02

    Mal was zum Nachdenken über GLÜCK- LIEBE -LEBEN !!!

    Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit ein kleiner Junge der von Geburt an sehr krank war. Als er in die Pubertät kam, gaben die Ärzte die Hoffnung auf diese seltene Krankheit noch heilen zu können. Und mit 17 Jahre, wusste er, dass er jeden Augenblick sterben könnte.
    In all der Zeit lebte er sehr behütet und beschützt zu Hause bei seiner Mutter. Aber heute beschloss er endlich einmal alleine raus zu gehen - nur ein einziges Mal. Er bat seine Mutter um Erlaubnis, und sie gab sie ihm nach einem kurzen Zögern. Es war ein herrlicher, sonniger Herbsttag, als er so durch sein Stadtviertel schlenderte. Er beobachtete die Menschen und die Tiere, lauschte der Natur und blickte sehr nachdenklich und geistesabwesend in so manche Schaufenster.
    Als er vor ein Musikgeschäft stand und in die Auslagen blickte, bemerkte er ein sehr zartes, attraktives Mädchen, so ungefähr in seinem Alter. Es traf Ihn direkt - wie ein Blitz - mitten ins Herz. Kein Zweifel, es war die Liebe auf den ersten Blick.
    Er öffnete die nervös die Tür, trat ein und hatte nur Sie im Blick. Nach und nach näherte er sich vorsichtig der Theke, hinter der das Mädchen stand. Sie sah ihn an und fragte freundlich lächelnd: "Kann ich Dir helfen?"
    Er war sich sicher, es sei das süßeste Lächeln was er in seinem ganzen Leben gesehen hatte und er hatte das Verlangen sie im selben Moment zu küssen. Er sagte unbeholfen, stotternd: "Ja, hemmmm.... Ich würde gern eine CD kaufen." Und ohne nachzudenken, nahm er die erste die ihm in die Hände fiel und bezahlte.
    "Möchtest Du, dass ich sie Dir einpacke?" fragte das Mädchen wieder lächelnd. Er nickte verlegen, und sie ging in das Hinterzimmer der Boutique und kam mit dem eingepackten Päckchen zurück, und gab es ihm. Er nahm es und ging schnell aus dem Geschäft. Er ging träumend nach Hause, und seit diesem Tag ging er tagtäglich in dieses Musikgeschäft
    um irgendeine CD zu kaufen. Sie packte sie alle immer ein, und er brachte sie nach Hause, um sie in seinem Schrank aufzubewahren.
    Er war viel zu schüchtern, um sie zum Ausgehen einzuladen, und selbst wenn er es ganz fest vornahm, es heute zu versuchen, brachte er es nicht über sich. Nach einigen Wochen schilderte er dies seiner Mutter, und sie ermutigte ihn, doch etwas zu unternehmen, und so ging er den nächsten Tag mit Mut und Entschlossenheit bewaffnet wieder in das Musikgeschäft. Und wie jeden Tag kaufte er irgendeine CD, und sie ging wie jedes
    Mal ins Hinterzimmer um ihm die CD einzupacken. Und während sie sie ihm einpackte, verlies ihn der Mut und hinterließ nur flüchtig seine Telefonnummer auf der Theke und eilte geschwind aus dem Geschäft.
    Am nächsten Tag: dring, dring... Läutet das Telefon im Haus des schüchternen, todkranken Jungen und seine Mutter nahm den Hörer ab: "Hallo?"
    Es war das Mädchen und wollte den Sohn sprechen. Worauf die Mutter, untröstlich
    begann zu weinen und sagte: "Was, Du weißt es nicht? - Er ist gestern Abend gestorben."
    Es gab eine lange Pause der Sprachlosigkeit. Einige Stunden später ging die Mutter in das Zimmer des Sohnes, um sich seiner zu erinnern. Sie beschloss seine Kleidung durchzusehen, und öffnete seinen Schrank. Wie sehr war sie überrascht, als ihr eine große Menge von CDs
    entgegen kam. Keine einzige von Ihnen war geöffnet. Das alles machte sie stutzig und gleichzeitig sehr neugierig, und sie konnte nicht widerstehen. Sie nahm eine CD, setzte sich auf das Bett und öffnete sie. Dabei fiel ein kleiner Zettel aus dem Paket zu Boden. Die Mutter hob ihn auf, und begann zu lesen: "Hallo!!! Du bist super süß, möchtest Du mit mir ausgehen? Hab Dich lieb... Andrea"
    Sehr gerührt nahm die Mutter eine andere CD; noch eine andere und so weiter. In mehreren befanden sich kleine Zettel, und auf jedem stand das gleiche...

    Und die Moral von der Geschichte:
    So, ist das Leben - warte nicht zu lange um jemandem, der für Dich außergewöhnlich ist, zu sagen was Du fühlst. Sag es Heute. Morgen kann es leider schon zu spät sein.
  • ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 100 Zeilen LIEBE ! ! ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

    26 Ago 2009, 21:00

    100 Zeilen LIEBE ! !... von York Pijahn

    Jork Pijahn hat mal wieder als Letzter den Trend erkannt und sich bei FACEBOOK angemeldet. Um Festzustellen: Statt seine Mouse zu drücken, würde er lieber echte Freunde herzen!!


    WIE HEISSEN DIE Leute, die hinter der Avantgarde herlatschen? Jene, die nach den Trendsettern kommen? Fußvolk? Mitläufer?
    Wie auch immer – ich bin einer von ihnen. Eine der Schnarchnasen, die einen Trend immer als Letzte mitbekommen und sich dann besonders reinhängen --- voller Konvertiten –Eifer.
    Als V-Ausschnitt-T- Shirts, zu enge Jeans, große Sonnenbrillen, Schals, aus dünnem Stoff am Hals und George-Michael-Dreitagebärte im Gesichts aus unerklärlichen Gründen hip wurden, habe ich meine Kollegen, die so herumliefen, beschimpft, verhöhnt, verbal mit Matsch beworfen.
    Seit einem halben Jahr habe ich nun die exakt gleichen Fummel an, finde es mördermäßig chic und trage meine lila gerahmte Ray-Ban-Sonnenbrille sogar im Büro.

    So. Und jetzt bin ich auch bei FACEBOOK. Endlich weiß ich, wann eine in Südafrika lebende Freundin eine Pause am Rechner macht, um einen Apfel zu essen. Und das ihr neuer Hund Durchfall hat. ICH BIN DABEI, wenn alte Schulfreunde, die mir damals schon so sympathisch waren wie eine Zahnwurzelbehandlung , neue Fotos von ihren sehr mopsigen Kindern in Netz stellen.
    Kurz: Ich ziehe mir unfassbar banalen Kram rein, der SÜCHTIG macht und so ÖDE ist wie das Telefonbuch von Fallingboster.

    Sie ahnen es, ich bin jetzt auch bei Stayfriends und allen anderen Netzwerken Mitglied, um meinen neuen, digitalen Freunden nahe zu sein und von mir zu berichten.
    Bei einem eitlen Sack wie mir ist die Mitteilungswut kaum einzudämmen. Ich will ehrlich sein: Ich verliere den Überblick. Ich habe jetzt einfach zu viele Freunde, ein Problem, das ich in meinem Leben bisher nicht kannte. Während Sie diese Zeilen lesen, habe ich drei neue
    „ Freundschaftanfragen „ bekommen.

    Carolin aus Amsterdam? Benjamin aus Dresden? Steffi aus Bielefeld? Ich habe die Namen der drei noch nie gehört und da sie sich mit GEZ - hafter Hartnäckigkeit melden, wächst in mir die teuflische Plan, sie so zu behandeln wie echte FREUNDE.
    Einfach mal spontan vorbeikommen und sich den Rasenmäher ausleihen.
    Ungefragt zum Essen bleiben, weil man den Abend nicht allein verbringen will. Ich könnte auch pampig werden und meckern, dass meine neuen FACEBOOK- FREUNDE meinen Geburtstag vergessen haben und keiner mit Kuchen vor der Tür stand, diese Bande herzloser RABEN.
    Oder ich frage mal rum, ob einer mithelfen würde, an einem heißen Tag den Dachboden auszumisten.
    Vor allem die betonschwere Kommode mit der scharfkantigen Marmorplatte lässt sich ohne Hilfe nicht bewegen.

    HEY FACEBOOK, WIR SIND DOCH FREUNDE!!!

    WÄHREND MEINE NEUEN virtuellen Kumpel Fotos von ihrem letzten Yoga- und – Surfen- Urlaub in Portugal hochladen, um der Welt zu zeigen, wie geilomäßig ihre
    Work-Life-Balance ist, habe ich eine Studie der Uni Adelaide gefunden.


    1500 Australier gaben zehn Jahre Auskunft darüber, wie oft sie FREUNDE und VERWANDTE trafen.
    Ergebnis: Wer häufig liebe Leute sieht, hat die höchsten Chancen, LÄNGER und GESÜNDER zu LEBEN!

    Berührungen von Freunden führen dazu, dass der Körper Oxytocin produziert einen Stoff, der Wunden schneller heilen lässt und den Blutdruck senkt.

    Berührungen von Freunden.
    Wenn man also in den Arm genommen wird!!
    Wenn man Schulter an Schulter ein Bier trinkt.
    Wenn man zusammen angeschickert eine Düne runterrutscht.
    Wenn man zu zweit auf einem Motorroller sitzt, eine zu dünne Jacke anhat und einem nichts anderes übrig bleibt, als sich aneinander festzuhalten.

    Ich weiß, wie konservativ, kitschig und trachtenvereinig das klingt. Aber das ist mir gerade sehr EGAL.
    Ich schließe mein FACEBOOK- Fenster. In zwei Stunden kommen Christian, Michi, Dominik, Antje und Dirk.
    Freunde aus Fleisch und Blut. Und es gibt nichts DIGITALES, es gibt keine hochgeladenen Bilder und keine Emoticons, keine Fotos, auf denen man versucht, viel hübscher auszusehen, als man ist.
    Es gibt NUDELN!!!


    / Gefunden bei Myself /