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  • Rock im Park 2003

    25 Nov 2009, 21:04 de Ciffi

    Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003

    Ursprünglich verfasst Ende 2003:

    Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
    Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.

    Freitag 6.6. - Tag 1

    Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
    Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
    Na ja, kommen wir zur Musik:

    boysetsfire
    Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur EscucharAfter the Eulogy, EscucharRookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.

    Disturbed
    Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
    Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.

    Queens of the Stone Age
    Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “EscucharThe Lost Art Of Keeping A Secret”, “EscucharFeel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “EscucharA Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “EscucharNo One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!

    Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.

    Deftones
    Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
    Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „EscucharFeiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „EscucharMy Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „EscucharLotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „EscucharAround the Fur“, „Hexagram“, „EscucharBloody Cape“, „Battle Axe“, „EscucharRoot“ und natürlich das abschließende „Escuchar7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B. EscucharMascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „EscucharDigital Bath“ und „EscucharChange (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.

    Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …

    Marilyn Manson
    Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of Grotesque “This Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “EscucharIrresponsible Hate Anthem”, “EscucharSweet Dreams”, “EscucharThe Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “EscucharTainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of EscucharThe Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.

    Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…

    Metallica
    Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters“
    So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.

    Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening

    Moby
    zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.

    Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.

    Samstag 7.6. - Tag 2

    Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…

    Lifehouse
    …ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „EscucharHanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „EscucharSpin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „EscucharSick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „EscucharTake Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „EscucharHanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.

    Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
    Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich

    Cave In
    …spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("EscucharInspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.

    Blackmail
    Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „EscucharSame Sane“ oder „EscucharIt Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.

    Zwan
    Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
    Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „EscucharHonestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!

    Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:

    Silverchair
    Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „EscucharEmotion Sickness“ los, gefolgt von „EscucharIsrael's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „EscucharFreak“ und „EscucharPure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.

    Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.

    Taproot
    Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „EscucharNot Falling“ oder „EscucharDeath Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.

    Sonntag 8.6. - Tag 3

    Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:

    Emil Bulls
    New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.

    Ministry
    Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.

    Stone Sour
    Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.

    apokalyptica
    Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.

    Evanescence
    Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „EscucharBring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „EscucharBring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „EscucharGoing Under“ oder „EscucharTourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „EscucharZero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.

    Audioslave
    Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „EscucharLike A Stone“, „EscucharLight My Way“ oder das affengeile „EscucharGasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.

    Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.

    Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „EscucharI Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „EscucharShow Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „EscucharCochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
    Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.

    Placebo
    Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „EscucharSlave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „EscucharPure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.

    Chevelle
    Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
    Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „EscucharThe Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.

    Dave Gahan

    Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „EscucharBottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.

    Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!

    Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.

    Post-Park

    Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…

    ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*
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  • Recommended Songs (sorted by most recommended songs)

    18 Nov 2009, 17:50 de allmyfaults

    Recommended Songs (sorted by most recommended songs)

    EscucharCall Me Sick Boy : Hopes Die Last (Score = 337.83)
    And I Told Them I Invented Times New Roman : Dance Gavin Dance (Score = 303)
    EscucharGuys Like You Make Us Look Bad : Blessthefall (Score = 260.63)
    Apology : Alesana (Score = 248.33)
    Conditions : We Came As Romans (Score = 239.92)
    EscucharMy Darkest Hour : Scary Kids Scaring Kids (Score = 230.33)
    Nothing Good Has Happened Yet : We Are The Ocean (Score = 223.85)
    A Candlelit Dinner With Inamorta : Asking Alexandria (Score = 216.78)
    Goodbye My Love : LoveHateHero (Score = 209.6)
    The Tide : Oceana (Score = 208.39)
    EscucharCasanova Rodeo : The Word Alive (Score = 202.64)
    EscucharWriting on the Walls : Underoath (Score = 201.57)
    Wires And The Concept Of Breathing : A Skylit Drive (Score = 199.96)
    Knights of the Round : A Skylit Drive (Score = 197.37)
    EscucharComposure : August Burns Red (Score = 196.92)
    Pt. 2 Sometimes They Do : Burden of a Day (Score = 191.1)
    Brothers In Arms : For the Fallen Dreams (Score = 187.1)
    Escape : Our Last Night (Score = 186.87)
    Red Dress : LoveHateHero (Score = 185.66)
    The People's Elbow : Attack Attack! (Score = 179.22)
    Moving to New York : The Wombats (Score = 178.28)
    EscucharWhen Everything Falls : Haste the Day (Score = 177.88)
    EscucharEscape Artists Never Die : Funeral for a Friend (Score = 177.87)
    Escuchardreams : We Came As Romans (Score = 177.38)
    Welcome To My Broken Home : We Are The Ocean (Score = 173.43)
    EscucharHiginia : Blessthefall (Score = 172.54)
    EscucharMothership : Enter Shikari (Score = 166.46)
    Just Another Marionette : Emarosa (Score = 161.9)
    EscucharThe Truth Of A Liar : August Burns Red (Score = 154.34)
    EscucharMunich : Editors (Score = 152.1)
    EscucharFaces : Scary Kids Scaring Kids (Score = 152.1)
    Cake Eater : Four Letter Lie (Score = 151.56)
    Tränen : Narziss (Score = 151.2)
    A Single Moment Of Sincerity : Asking Alexandria (Score = 150.65)
    EscucharReinventing Your Exit : Underoath (Score = 150.03)
    Not Alone : All That Remains (Score = 149)
    Half In Love With Elizabeth : Mystery Jets (Score = 147.96)
    The Common Hours : I See Stars (Score = 145.82)
    Stay Captive : Still Remains (Score = 144.81)
    Morden : Good Shoes (Score = 142.5)
    When Keeping It Real Goes Wrong : Emmure (Score = 142.08)
    EscucharOpen House : Bombay Bicycle Club (Score = 141.91)
    EscucharRed Is the New Black : Funeral for a Friend (Score = 140.38)
    EscucharSkambankt! : Skambankt (Score = 139.19)
    EscucharMeg Ryan Would Play You In The Movie : Broadway (Score = 139.13)
    EscucharWe Danced Together : The Rakes (Score = 138.91)
    The Big Bad Wolf : I See Stars (Score = 138.33)
    EscucharThe Only Medicine : Scary Kids Scaring Kids (Score = 136.09)
    Seven Years : Saosin (Score = 135.72)
    Smile in Your Sleep : Silverstein (Score = 135.04)
    EscucharLabyrinth : Enter Shikari (Score = 133.75)
    EscucharThe Bleeding : Five Finger Death Punch (Score = 132.21)
    EscucharMy Darkness : Destroy The Runner (Score = 131.97)
    Not The American Average : Asking Alexandria (Score = 129.91)
    Lemon Meringue Tie : Dance Gavin Dance (Score = 129.34)
    What's A Clock Without The Batteries? : Emarosa (Score = 128.26)
    Can't Stand Me Now : The Libertines (Score = 126.86)
    EscucharTanker Som Mareritt : Skambankt (Score = 123.46)
    EscucharMy Fears Have Become Phobias : As Blood Runs Black (Score = 123.15)
    Kill the Director : The Wombats (Score = 122)
    The Race : Cajun Dance Party (Score = 121.18)
    EscucharCity To City : Confide (Score = 119.27)
    Romantic Type : The Pigeon Detectives (Score = 118.4)
    EscucharIn Dying Days : As Blood Runs Black (Score = 117.6)
    The Backwards Pumpkin Song : Dance Gavin Dance (Score = 117.42)
    Worthless Girls : One Morning Left (Score = 117.33)
    EscucharVoices : Saosin (Score = 116.55)
    EscucharShooting Star : Air Traffic (Score = 116.4)
    EscucharSaints : Destroy The Runner (Score = 115.25)
    There's No Sympathy for the Dead : Escape the Fate (Score = 114.47)
    EscucharGhost In The Mirror : Motionless In White (Score = 113.56)
    Early Grave : Architects (Score = 112.93)
    I Wish I Was Someone Better : Blood Red Shoes (Score = 112.3)
    EscucharYour World On Fire : In Fear and Faith (Score = 111.43)
    Nickels Is Money Too : The Devil Wears Prada (Score = 111.41)
    EscucharCould Tell A Love : Blessthefall (Score = 110.81)
    The Age of the Understatement : The Last Shadow Puppets (Score = 110.09)
    EscucharRedeeming a Monster : Broadway (Score = 110.06)
    Children Of The Night : The Blackout (Score = 109.73)
    EscucharDeath : White Lies (Score = 109.01)
    EscucharXOXOXO : Secret And Whisper (Score = 108.87)
    A Great Fire : Silverstein (Score = 108.58)
    Follow The Water : Architects (Score = 108.17)
    Rusted Over Wet Dreams : Emmure (Score = 107.89)
    EscucharYour Punkrock, Our Friendship : Louise Cyphre (Score = 106.89)
    Broken Stars : Silverstein (Score = 106.79)
    Bang Bang You're Dead : Dirty Pretty Things (Score = 106.5)
    EscucharStudying Politics : Emery (Score = 106.38)
    Ambrosia : Alesana (Score = 106.13)
    Strength in Numbers : In Fear and Faith (Score = 105.98)
    Laissez Vivre Les Squelettes : Daïtro (Score = 105.8)
    In The Morning : Razorlight (Score = 105.58)
    EscucharWith Every Intention : boysetsfire (Score = 105.36)
    EscucharBeauty In The Eyes of The Beholder : A Bullet for Pretty Boy (Score = 105.27)
    Ohio Is for Lovers : Hawthorne Heights (Score = 104.89)
    Balloons : Foals (Score = 104.62)
    EscucharThe Fantasy : 30 Seconds to Mars (Score = 103.72)
    Symptoms of a Failing System : Our Last Night (Score = 103.64)
    This Is Usually The Part Where People Scream : Alesana (Score = 103.45)
    EscucharAlways Like This : Bombay Bicycle Club (Score = 103.16)
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  • My Music Tastes::: A Retrospective

    18 Oct 2009, 18:53 de mjlilgui

    Because I've basically saved every song I've ever collected in my long life of music listening, I figured it would be fun to compile CD length playlists containing songs that best represent my music taste at various stages in my life. What's interesting is that there are very few bands that I used to listen to that I now say are terrible. It seems like my tastes haven't exactly changed; I've merely added new genres and bands to my collection, and I still listen to artists that I rocked out to as a wee youngin. See what you think of my former selves, and sound off on which one's taste sucks the most if you want. It's all kosher here.

    Age 13 (When I was an awkward, fat teenager)
    Beastie Boys - Intergalactic
    The Beatles - Maxwell's Silver Hammer
    Black Sabbath - Paranoid
    Blue Oyster Cult - Don't Fear the Reaper
    Collective Soul - The World I Know
    Dave Matthews Band - What Would You Say
    Kent - Things She Said
    Meja - All About the Money
    Mikael Wiehe - Flickan och Krakan
    Oasis - Wonderwall
    Robbie Williams - Millenium
    Seal - Kiss From A Rose
    Soundgarden - Black Hole Sun
    Sugar Ray - Falls Apart
    Sweet - Ballroom Blitz
    The Verve - Bittersweet Symphony
    Verve pipe - Freshman
    The Wallflowers - One Headlight
    The Who - My Generation

    This playlist shows the beginnings of my exploration of music. At this point in my life, I got music from two sources: my parents and my radio. My mom would buy me popular bands such as Dave Matthews Band, Sugar Ray, The Wallflowers, etc. My dad would play me records and CDs by artists such as The Beatles, The Who, Sweet, and Black Sabbath. The radio introduced me to the grunge movement, alternative rock, and The Beastie Boys. I even distinctly remember a short fascination I had with the Aqua song Barbie Girl... anyways, you might notice a few outliers there, namely Meja, Kent, and Mikael Wiehe. I spent one semester of 8th grade in Sweden, where my friends and neighbors had a considerable impact on what I listened to. So that's that, then.

    Age 17 (senior year of high school)
    Alizee - Moi Lolita
    Bone Thugs-N-Harmony - For Tha Love Of Money
    Bright Eyes - The Calendar Hung Itself
    Death Cab for Cutie - Photobooth
    Finch - What It Is To Burn
    The Get Up Kids - Long Goodnight
    GLAY - Two Bell Silence
    Jay-Z - It's Like That (w/Kid Capri)
    Jimmy Eat World - Sweetness
    L'Arc~en~Ciel - Spirit Dreams Inside
    Led Zeppelin - Immigrant Song
    Noir Desir - Le Vent Nous Portera
    Poison the Well - Torn
    The Rasmus - In the Shadows
    Red House Painters - I Feel The Rain Fall
    Sigur Ros - Hjartao Hamast
    Something Corporate – Hurricane (Changing Weather Patterns)
    The Used - Buried Myself Alive

    Ah, I remember this time in my life so clearly. This was probably the biggest change in my listening habits. I had tapped out radio-friendly music and, becoming more internet savvy, I decided to expand my music horizons through talking to people online and, probably the most effective way, searching for random words in file-sharing programs. By searching for “spirit,” I got “Spirit Dreams Inside” by L’Arc~En~Ciel. By searching for “hjarta” (Swedish for “heart”) I got “Hjartao Hamast” by Sigur Ros. By searching for “vent” (French for “wind”), I got Noir Desir etc etc. I also discovered an online game called “The Emo Game” that introduced me to bands like Bright Eyes and The Get Up Kids (although they’re admittedly not emo). I also got some rap music for blasting in my car like pretty much every other idiot jock.

    Age 18 (after my first year of college)
    Abandoned Pools - Start Over
    Avenged Sevenfold - Remenissions
    The Beautiful Mistake - Circular Parade
    boysetsfire - Full Color Guilt
    Dave Matthews Band - Grey Street
    Erase the Grey - Rain
    From Autumn to Ashes - I'm The Best At Ruining My Life
    Guided by Voices - Liquid Indian
    Her Space Holiday - My Girlfriend's Boyfriend
    Jimmy Eat World - Claire
    Keepsake - Cartoon Life
    Murder by Death - I'm Afraid of Who's Afraid of Virginia Woolf
    Radiohead - My Iron Lung
    Rise Against - Like The Angel
    Sparta - Light Burns Clear
    Sunny Day Real Estate - Pillars
    Thrice - The Artist in the Ambulance
    Thursday - Standing on the Edge of Summer

    In college, I connected with people on my hall that had similar music tastes. Two of my closest friends got me into Avenged Sevenfold, Thrice, Thursday, Sparta, From Autumn to Ashes, Rise Against, all that jazz. I randomly heard Abandoned Pools while I was walking past a kid’s room once, and I ran in there and asked him what it was because it was so incredibly beautiful. I continued finding stuff on my own, introducing myself to Radiohead, Guided By Voices, and Murder By Death. I also had my second Dave Matthews Band resurgence; after hating Everyday, Busted Stuff and the Lilywhite Sessions came out and blew my mind with yet another sound, this one more folk/bluesy. It seemed like every other album they’ve put out are the ones that everyone cracks on for being lame (Crash (though it’s only because of Crash Into Me, the rest is awesome) Everyday, Stand Up), and the good ones they do so well on (Under The Table and Dreaming (aside from Ants Marching and What Would You Say), Before These Crowded Streets, Busted Stuff, Big Whiskey and the GrooGrux King) go unnoticed… but enough legitimizing my on-again-off-again romance with a band that’s trendy to hate. I listed Jimmy Eat World again because while the band moved in their mediocre pop direction (Futures, Chase This Light), I started going back in their history, checking out Static Prevails and Clarity and the various underground comps they lent singles to. They used to be so good, so raw…

    Age 20 (senior year of college / becoming a music snob)
    The Album Leaf - On Your Way
    Arcade Fire - Wake Up
    Ariel Kill Him - Ca-cao
    Atkins Lane - Everything Was You
    Bishop Allen - Ghosts Are Good Company
    Dinosaur Jr. - Even You
    Fugazi - Give Me The Cure
    Iron & Wine - He Lays In The Reins
    JR Ewing - Fucking & Champagne
    Life at These Speeds - Land Filled
    Love Lost but Not Forgotten - Perfectly Fucked
    M83 - A Guitar And A Heart
    Marc Broussard - Home
    Matt Pond PA - The Trees And The Wild
    Minus the Bear - This Ain't A Surfin Movie
    Rites of Spring - For Want Of
    Saetia - Venus And Bacchus
    Tujiko Noriko - Aru Choten
    Up Up Down Down Left Right Left Right B A Start - Come Away
    Wilco - At Least That's What You Said

    This was when I truly got into underground music. The girl I dated at the time started hating the music I listened to (and we actually broke up not long after I refused to go to a Brand New concert with her). I had a torrid love affair with Dischord and Level Planes (my man crush on Guy Picciotto supercedes all other musical emotions even today) caused by a single listen by Saetia’s Venus and Bacchus that lead to me buying over a dozen CDs in a week, including Love Lost But Not Forgotten, Fugazi, JR Ewing, Life At These Speeds, Saetia, Rites of Spring and so many more. I also started moving in the exact opposite direction, away from drum- and guitar-driven rock and hardcore and towards minimalist indie and vocal work. I bought The Album Leaf album without even hearing it, which started me on the road towards Ariel Kill Him, Tujiko Noriko, Iron & Wine, and M83. I also started seeking out rising indie bands like Arcade Fire, Up Up Down Down, and Minus The Bear, catching on right before the huge upswell in popularity. I had my first Wilco moment, and fell in love with Marc Broussard’s voice and writing at first listen even though I only listened to him to be able to mock him (I saw him on Yahoo! Music and thought he was another boy band reject from his looks). I also began getting into unknown bands through random concerts around town (Atkins Lane, matt pond PA).

    Age 22 (Wasting time / looking for a job / The Guitar Hero era)
    All That Remains - This Calling
    ...And You Will Know Us by the Trail of Dead - A Classic Arts Showcase
    The Appleseed Cast - Here We Are (Family In The Hallways)
    Black Kids - I'm Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You
    Carissa's Wierd - Ignorant Piece of Shit
    Clap Your Hands Say Yeah - Details of the War
    Greenleaf - Agents of Ahriman
    I Would Set Myself on Fire for You - Seven
    Lightheaded - Poetry in Motion
    Mac Lethal - Turn Off The Radio
    The National - Fake Empire
    Othello - Seasons Greetings (feat. Sirens Echos)
    Scar Symmetry - Artificial Sun Projection
    A Silver Mt. Zion - Take These Hands and Throw Them In The River
    Strange Fruit Project - Get Live (feat. Erykah Badu)
    Strata - Night Falls (The Weight of It)
    Suis La Lune - Quiet, Pull The Strings
    Trophy Scars - Alchemist. Alchemists.
    65daysofstatic - This Cat Is A Landmine

    I call this the Guitar Hero era because being introduced to that game hearkened back to high school when I actually used to try to play instruments… I returned my focus to instrument-driven work, paying more attention to technique and individual performances instead of the whole song. This lead to a lot of progressive rock and metal. Mike Martin and Olin Buchanan of All That Remains single-handedly slated my guitar-shredding thirst for almost a year. Trail of Dead, Appleseed Cast, The National, Strata, and Trophy Scars kept me happy with unusual drum-work and time-signatures and variations on the 4/4 that would blow most musicians’ minds. Suis La Lune, I Would Set Myself On Fire For You, 65Daysofstatic, and A Silver Mt. Zion created beautiful and off-kilter music. Bands like Greenleaf and Scar Symmetry gave me the guitars to fill the void that All That Remains couldn’t. I also began my foray into undergroup hip-hop, using Mac Lethal as a springboard into balding white rappers and Lightheaded and Strange Fruit Project introducing me to rap music that can uplift and energize. Finally, I continued to get into indie music, playing Black Kids, Clap Your Hands Say Yeah, and Carissa’s Wierd till my roommates wanted to kill me (insert music asshole joke about how one play is all it took here).

    Age 24 (Gainfully employeed / the man I am today)
    The Avett Brothers - I And Love And You
    Band of Horses - No One's Gonna Love You
    Bottomless Pit - Leave The Light On
    Dave Matthews Band - Why I Am
    Fleet Foxes - Blue Ridge Mountains
    Jacobi Wichita - I Only Draw Chairs
    Justice - D.A.N.C.E.
    The Knife - We Share Our Mother's Health
    The Last Shadow Puppets - The Age of the Understatement
    The Mae Shi - Run To Your Grave
    Mars ILL - Fade to Black (feat. Sintax)
    MGMT - Time To Pretend
    Nizlopi - Last Night In Dakar
    Pierce the Veil - The Cheap Bouquet
    Restiform Bodies - Foul
    Silversun Pickups - It's Nice to Know You Work Alone
    United Nations - The Shape of Punk That Never Came
    WHY? - Good Friday
    Zolar X - I Pulled My Helmet Off (I'm Going to Love Her)

    Once I got my life on track and got into the real world, my music tastes matured with me. The “My Grass Is Blue” movement in Blacksburg got me into The Avett Brothers and Fleet Foxes (not exactly related, I know, but bear with me), Carissa’s Wierd led me to Band of Horses, peeks at Pitchfork and last.fm led me to Justice, The Knife, and MGMT, and random music review sites turned me onto Jacobi Wichita (still only 250 listeners on last.fm is a crime!) and Zolar X (extremely awesome David Bowie’s mind meets Styx’s sound meets Rush’s instrumental insanity space-age love progressive rock). I also continued to find underground hip-hop, experiencing a love for half of Anticon (Restiform Bodies, Why, Odd Nosdam, etc) and a mixture of disgust and pity for the other half (all the straight-edge assholes like Non-Prophets). I had my third DMB sighting after Stand Up made me hate the band, but Big Whiskey made me their bitch again, and I continued to find bands in genres I thought I already nailed down (Bottomless Pit, Pierce The Veil, Niz, Silversun Pickups, United Nations).
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  • Finally I'm also showing off with the bands I've seen live

    6 Oct 2009, 9:08 de Saurons_Mutter

    1349
    3 Doors Down
    A Wilhelm Scream
    AFI
    Abhorrence
    Accion Mutante
    Agnostic Front
    Alkaline Trio
    All Shall Perish
    Amen
    Animosity
    Arch Enemy
    Architects
    Arctic Monkeys
    Asshole Parade
    Athena
    Atom and His Package
    Audioslave
    AYA
    Bad Religion
    Bambix
    Beatsteaks
    Behemoth
    Bernard Allison
    Billy Talent
    Blackmail
    Bloc Party
    Blumentopf
    Born From Pain
    Bouncing Souls
    boysetsfire
    Bridge to Solace
    Broilers
    Bromheads Jacket
    bUrt
    Bush
    Caliban
    Carcass
    Cephalic Carnage
    Chiens
    Clueso
    Code
    Coheed and Cambria
    Coldworker
    Comeback Kid
    Complete Failure
    Constant nothing
    Converge
    Counting Crows
    Cradle of Filth
    Cynic
    Dandy Warhols
    Daughters
    David Koller
    Deftones
    Desmod
    Despised Icon
    Die Ärzte
    Die Fantastischen Vier
    Die Traktor
    Dioramic
    DragonForce
    Eagles of Death Metal
    Echoes of Eternity
    Emil Bulls
    End of April
    End of Days
    Ephel Duath
    Everest
    Everwaiting Serenade
    Exodus
    Fabulous Disaster
    Faithless
    Farin Urlaub Racing Team
    Fear My Thoughts
    Feed The Vulture
    Feeder
    Finntroll
    Flogging Molly
    Foals
    Foo Fighters
    Four Question Marks
    Four Square
    Frau Doktor
    Freya
    From a Second Story Window
    From Autumn to Ashes
    Funeral for a Friend
    generation fuck
    Gentleman
    Gladiator
    Gloomy Grim
    God Forbid
    Godsmack
    Gogol Bordello
    Golden Gorilla
    Grenouer
    Gypsy.cz
    H2O
    Hate
    H-Blockx
    HeadCrash
    Hellsongs
    Hex
    Hilary Death
    Hollenthon
    HORSE the band
    Hour of Penance
    Ill Niño
    IMT Smile
    Incubus
    Inveracity
    Iron Maiden
    Its Not Not
    Joachim Deutschland
    Job for a Cowboy
    John Zorn
    Jucifer
    Judas Goats
    Kaiser Chiefs
    Kamikatze
    Kaothic
    Kataklysm
    Keitzer
    KENT BROCKMAN
    Kid Rock
    Killswitch Engage
    Kittie
    Korn
    Koroded
    krap nek
    La Vela Puerca
    Lagwagon
    Less Than Jake
    Lifehouse
    Limp Bizkit
    Linkin Park
    LLynch
    Machine Head
    Mad Caddies
    Madsen
    Maple
    Marilyn Manson
    Maxïmo Park
    Me First and the Gimme Gimmes
    Megadeth
    Metallica
    Midtown
    Mighty Mighty Bosstones
    Millencolin
    Mindflair
    Misery Index
    Möfahead
    Molotov
    Monchrome
    Mudvayne
    Murderdolls
    Muse
    My Chemical Romance
    my vain therapy
    Neurosis
    New Found Glory
    Nile
    Nme Mine
    NOFX
    No Use for a Name
    Novembre
    Oh, Napoleon
    Opeth
    OutKast
    Ozzy Osbourne
    Paolo Nutini
    Pennywise
    Phantom Planet
    Placebo
    Poison the Well
    Polemic
    Psycroptic
    Pulley
    Queens of the Stone Age
    Raein
    Raging Speedhorn
    Raised Fist
    Randy
    Reel Big Fish
    Regatta 69
    Sacred
    Sacrificium
    Samiam
    Sanitys Dawn
    Santana
    Satanic Surfers
    Saywhy?
    Sebkha-Chott
    Sherpa Band
    Ska Einsatz Kommando
    Ska-P
    Ska-Pra Šupina
    Slayer
    Slump
    Sodom
    Soilwork
    Sparta
    Spermbirds
    Staind
    Stand Still
    Static-X
    Stolen Babies
    Strike Anywhere
    Strung Out
    Sub7even
    Substyle
    Suffocate A Flaming Utopia
    Sugarbird
    Suit Yourself
    Swallow the Sun
    Swinging Utters
    Sylosis
    System of a Down
    Taproot
    Ten Foot Pole
    Tephra
    Terrorgruppe
    The All-American Rejects
    The Apoplexy Twist Orchestra
    The Ataris
    The Black Dahlia Murder
    The Boss Hoss
    The Bouncing Souls
    The Busters
    The Cat Empire
    The Delilahs
    The Dillinger Escape Plan
    The Draft
    The Fall of Troy
    The Hives
    The Lawrence Arms
    The Movement
    The Movielife
    The Ocean
    The Red Chord
    The Unholy Chainsaw Abortion of Doom
    Thrice
    Tisíc let od ráje
    Today Is the Day
    Tokyo Sex Destruction
    Tool
    Towers
    Twelve Tribes
    Union Youth
    Unlearned
    Uprise
    Vaux
    Violent Breakfast
    Walls of Jericho
    WALTER ELF
    Warbringer
    WAYD
    Whalerider
    Wolfmother
    WORLD ESCAPE
    yawn
    Yyrkoon
    Zubrowska
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  • Top 50 Albums

    27 Sep 2009, 10:26 de Thanquol

    thanquol's top albums (overall)
    1. boysetsfire - After the Eulogy (732)
    2. Rise Against - The Sufferer and the Witness (619)
    3. boysetsfire - Tomorrow Come Today (567)
    4. Rise Against - Revolutions Per Minute (447)
    5. Rise Against - Siren Song of the Counter Culture (430)
    6. dredg - Catch Without Arms (410)
    7. At the Drive-In - Relationship Of Command (410)
    8. Brand New - Deja Entendu (377)
    9. Thursday - War All the Time (372)
    10. Biffy Clyro - Puzzle (367)
    11. Alexisonfire - Watch Out! (365)
    12. Thrice - The Artist in the Ambulance (354)
    13. Jimmy Eat World - Futures (352)
    14. Thrice - Vheissu (351)
    15. Killswitch Engage - Alive or Just Breathing (332)
    16. Brand New - The Devil And God Are Raging Inside Me (320)
    17. At the Drive-In - This Station Is Non-Operational (315)
    18. AFI - Sing the Sorrow (314)
    19. AFI - DECEMBERUNDERGROUND (310)
    20. Jimmy Eat World - Bleed American (304)
    21. From Autumn to Ashes - Abandon Your Friends (302)
    22. Thrice - The Illusion Of Safety (298)
    23. Billy Talent - II (298)
    24. Soilwork - Figure Number Five (295)
    25. Atreyu - The Curse (293)
    26. Biffy Clyro - Blackened Sky (291)
    27. Killswitch Engage - The End of Heartache (289)
    28. Underoath - They're Only Chasing Safety (289)
    29. From Autumn to Ashes - The Fiction We Live (286)
    30. Soilwork - Stabbing the Drama (278)
    31. Alexisonfire - Old Crows/Young Cardinals (268)
    32. System of a Down - Mezmerize (265)
    33. Comeback Kid - Broadcasting (263)
    34. Taking Back Sunday - Louder Now (257)
    35. The Used - The Used (256)
    36. Tegan and Sara - The Con (255)
    37. Refused - The Shape of Punk to Come (251)
    38. The Used - In Love and Death (249)
    39. Coheed and Cambria - The Second Stage Turbine Blade (245)
    40. At the Drive-In - In/Casino/Out (240)
    41. Flyswatter - Flyswatter (238)
    42. I Am the Avalanche - I Am The Avalanche (236)
    43. Panic! At the Disco - A Fever You Can't Sweat Out (233)
    44. boysetsfire - The Misery Index: Notes From The Plague Years (231)
    45. Armor for Sleep - What to Do When You Are Dead (228)
    46. The Mars Volta - De-Loused in the Comatorium (224)
    47. Bullet For My Valentine - The Poison (222)
    48. Killswitch Engage - Killswitch Engage (221)
    49. Biffy Clyro - Infinity Land (220)
    50. Explosions in the Sky - All Of A Sudden I Miss Everyone (217)

    Top albums generator
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  • top 10 releases of 2000

    24 Ago 2009, 0:08 de tofudan

    having just gotten around to contemplating what i consider to be the best music of 2008, i've decided to do the same for the rest of the decade...purely for my own (relative) amusement.

    10 - Radiohead - Kid A
    9 - Deftones - White Pony
    8 - At the Drive-In - Relationship Of Command
    7 - Engine Down - To Bury Within the Sound
    6 - Snapcase - Designs For Automotion
    5 - Twelve Tribes - Instruments
    4 - This Day Forward - The Transient Effects of Light on Water
    3 - Countervail - The Most Abused Word
    2 - Death Cab for Cutie - We Have the Facts and We're Voting Yes
    1 - Undying - The Whispered Lies of Angels

    honourable mention:
    Every Time I Die - The Burial Plot Bidding War
    The Firebird Band - The Setting Sun And Its Satellites
    The Hope Conspiracy - Cold Blue
    In Dying Days - To Forget Yesterday
    Nasum - Human 2.0
    Walls of Jericho - The Bound Feed the Gagged
    In My Eyes - Nothing to Hide
    AFI - The Art of Drowning
    boysetsfire - After the Eulogy
    Explosions in the Sky - How Strange, Innocence
    Glassjaw - Everything You Ever Wanted to Know About Silence
    Milemarker - Frigid Forms Sell
    Pedro the Lion - Winners Never Quit
    Skycamefalling - 10.21
    The Hives - Veni Vedi Vicious
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  • ;)

    4 Jul 2009, 20:52 de leandroscholz

    Recommended Songs (sorted by most recommended artists)

    Show Me Forgiveness : Björk (Score = 68.17)
    EscucharHidden Place : Björk (Score = 61.62)
    EscucharAll Neon Like : Björk (Score = 56.47)
    Submarine : Björk (Score = 54.27)
    EscucharIsobel : Björk (Score = 41.94)
    EscucharHigh Heeled Leather Boots : Cato Salsa Experience (Score = 105.43)
    EscucharM.F. : Cato Salsa Experience (Score = 83.24)
    EscucharTanquaray : Cato Salsa Experience (Score = 58.99)
    Smokers Outside the Hospital Doors : Editors (Score = 53.43)
    EscucharMunich : Editors (Score = 46.14)
    EscucharThe Racing Rats : Editors (Score = 44.32)
    EscucharBones : Editors (Score = 22.56)
    EscucharAn End Has A Start : Editors (Score = 22.35)
    EscucharChelsea Dagger : The Fratellis (Score = 68.29)
    EscucharFlathead : The Fratellis (Score = 57.48)
    EscucharHenrietta : The Fratellis (Score = 39.56)
    The Age of the Understatement : The Last Shadow Puppets (Score = 62.37)
    Calm Like You : The Last Shadow Puppets (Score = 36.42)
    In My Room : The Last Shadow Puppets (Score = 31.93)
    Separate and Ever Deadly : The Last Shadow Puppets (Score = 29.63)
    And I'm Aching : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 57.77)
    EscucharStop : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 56)
    EscucharLove Burns : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 22.59)
    EscucharWeapon of Choice : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 19.4)
    EscucharPariah Under Glass : boysetsfire (Score = 74.69)
    EscucharStill Waiting for the Punchline : boysetsfire (Score = 68.05)
    EscucharHands Open : Snow Patrol (Score = 62.67)
    EscucharShut Your Eyes : Snow Patrol (Score = 51.9)
    EscucharSpitting Games : Snow Patrol (Score = 26.71)
    The Eraser : Thom Yorke (Score = 50.97)
    Analyse : Thom Yorke (Score = 49.26)
    The Clock : Thom Yorke (Score = 40.86)
    In The Morning : Razorlight (Score = 53.27)
    EscucharAmerica : Razorlight (Score = 37.67)
    Golden Touch : Razorlight (Score = 25.5)
    EscucharBefore I Fall To Pieces : Razorlight (Score = 23.18)
    EscucharWe Never Change : Coldplay (Score = 63.56)
    Lovers In Japan/Reign Of Love : Coldplay (Score = 48.91)
    Lost : Coldplay (Score = 24.27)
    EscucharMeeting Paris Hilton : Cansei de Ser Sexy (Score = 53.76)
    EscucharOff the Hook : Cansei de Ser Sexy (Score = 45.08)
    EscucharPatins : Cansei de Ser Sexy (Score = 22.75)
    Empire : Kasabian (Score = 64.32)
    Shoot The Runner : Kasabian (Score = 57.06)
    Moving to New York : The Wombats (Score = 51.9)
    Lost in the Post : The Wombats (Score = 37.51)
    Let's Dance To Joy Division : The Wombats (Score = 31.57)
    Chunga's Revenge : Gotan Project (Score = 119.25)
    Fuck Forever : Babyshambles (Score = 51.47)
    EscucharCarry On Up The Morning : Babyshambles (Score = 33.9)
    EscucharDelivery : Babyshambles (Score = 33.13)
    EscucharHang Me Up to Dry : Cold War Kids (Score = 56.28)
    EscucharWe Used to Vacation : Cold War Kids (Score = 40.71)
    EscucharHospital Beds : Cold War Kids (Score = 21.14)
    An Honest Mistake : The Bravery (Score = 45.17)
    EscucharBelieve : The Bravery (Score = 27.31)
    No Brakes : The Bravery (Score = 23.35)
    EscucharUnconditional : The Bravery (Score = 22.11)
    My Name Is Golden : Millencolin (Score = 60.08)
    Cash or Clash : Millencolin (Score = 56.94)
    EscucharDeadwood : Dirty Pretty Things (Score = 43.64)
    Bang Bang You're Dead : Dirty Pretty Things (Score = 43.17)
    EscucharBlood Thirsty Bastards : Dirty Pretty Things (Score = 29.34)
    The Hardest Button to Button : The White Stripes (Score = 34.76)
    Blue Orchid : The White Stripes (Score = 27.65)
    Fell in Love With a Girl : The White Stripes (Score = 26.47)
    Icky Thump : The White Stripes (Score = 25.38)
    Helicopter : Bloc Party (Score = 55.24)
    The Prayer : Bloc Party (Score = 31.49)
    EscucharBanquet : Bloc Party (Score = 25.7)
    Men's Needs : The Cribs (Score = 51.33)
    Our Bovine Public : The Cribs (Score = 33.62)
    Hey Scenesters! : The Cribs (Score = 24.45)
    Casino Queen : Wilco (Score = 56.06)
    I Must Be High : Wilco (Score = 52.41)
    EscucharNobody Move, Nobody Get Hurt : We Are Scientists (Score = 32.13)
    EscucharThis Scene Is Dead : We Are Scientists (Score = 25.74)
    EscucharCallbacks : We Are Scientists (Score = 22.1)
    EscucharCash Cow : We Are Scientists (Score = 22.01)
    Can't Stand Me Now : The Libertines (Score = 56.57)
    Music When the Lights Go Out : The Libertines (Score = 21.72)
    What a Waster : The Libertines (Score = 20.05)
    No Cars Go : Arcade Fire (Score = 41.23)
    Black Mirror : Arcade Fire (Score = 34.93)
    Keep The Car Running : Arcade Fire (Score = 21.53)
    Steady As She Goes : The Raconteurs (Score = 64.69)
    EscucharHands : The Raconteurs (Score = 29.25)
    Suburban Knights : Hard-Fi (Score = 41.48)
    Hard To Beat : Hard-Fi (Score = 27.44)
    EscucharCash Machine : Hard-Fi (Score = 21.51)
    EscucharBooks From Boxes : Maxïmo Park (Score = 39.85)
    EscucharOur Velocity : Maxïmo Park (Score = 26.38)
    EscucharLimassol : Maxïmo Park (Score = 22.74)
    EscucharDub Latina : Calexico (Score = 47.83)
    EscucharWoven Birds : Calexico (Score = 39.39)
    Mansard Roof : Vampire Weekend (Score = 33.32)
    Oxford Comma : Vampire Weekend (Score = 31.54)
    Campus : Vampire Weekend (Score = 19.23)
    48 Stunden : Kettcar (Score = 30.21)
    Balu : Kettcar (Score = 26.61)
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  • ;)

    4 Jul 2009, 20:50 de leandroscholz

    Recommended Songs (sorted by most recommended artists)

    Show Me Forgiveness : Björk (Score = 68.17)
    EscucharHidden Place : Björk (Score = 61.62)
    EscucharAll Neon Like : Björk (Score = 56.47)
    Submarine : Björk (Score = 54.27)
    EscucharIsobel : Björk (Score = 41.94)
    EscucharHigh Heeled Leather Boots : Cato Salsa Experience (Score = 105.43)
    EscucharM.F. : Cato Salsa Experience (Score = 83.24)
    EscucharTanquaray : Cato Salsa Experience (Score = 58.99)
    Smokers Outside the Hospital Doors : Editors (Score = 53.43)
    EscucharMunich : Editors (Score = 46.14)
    EscucharThe Racing Rats : Editors (Score = 44.32)
    EscucharBones : Editors (Score = 22.56)
    EscucharAn End Has A Start : Editors (Score = 22.35)
    EscucharChelsea Dagger : The Fratellis (Score = 68.29)
    EscucharFlathead : The Fratellis (Score = 57.48)
    EscucharHenrietta : The Fratellis (Score = 39.56)
    The Age of the Understatement : The Last Shadow Puppets (Score = 62.37)
    Calm Like You : The Last Shadow Puppets (Score = 36.42)
    In My Room : The Last Shadow Puppets (Score = 31.93)
    Separate and Ever Deadly : The Last Shadow Puppets (Score = 29.63)
    And I'm Aching : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 57.77)
    EscucharStop : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 56)
    EscucharLove Burns : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 22.59)
    EscucharWeapon of Choice : Black Rebel Motorcycle Club (Score = 19.4)
    EscucharPariah Under Glass : boysetsfire (Score = 74.69)
    EscucharStill Waiting for the Punchline : boysetsfire (Score = 68.05)
    EscucharHands Open : Snow Patrol (Score = 62.67)
    EscucharShut Your Eyes : Snow Patrol (Score = 51.9)
    EscucharSpitting Games : Snow Patrol (Score = 26.71)
    The Eraser : Thom Yorke (Score = 50.97)
    Analyse : Thom Yorke (Score = 49.26)
    The Clock : Thom Yorke (Score = 40.86)
    In The Morning : Razorlight (Score = 53.27)
    EscucharAmerica : Razorlight (Score = 37.67)
    Golden Touch : Razorlight (Score = 25.5)
    EscucharBefore I Fall To Pieces : Razorlight (Score = 23.18)
    EscucharWe Never Change : Coldplay (Score = 63.56)
    Lovers In Japan/Reign Of Love : Coldplay (Score = 48.91)
    Lost : Coldplay (Score = 24.27)
    EscucharMeeting Paris Hilton : Cansei de Ser Sexy (Score = 53.76)
    EscucharOff the Hook : Cansei de Ser Sexy (Score = 45.08)
    EscucharPatins : Cansei de Ser Sexy (Score = 22.75)
    Empire : Kasabian (Score = 64.32)
    Shoot The Runner : Kasabian (Score = 57.06)
    Moving to New York : The Wombats (Score = 51.9)
    Lost in the Post : The Wombats (Score = 37.51)
    Let's Dance To Joy Division : The Wombats (Score = 31.57)
    Chunga's Revenge : Gotan Project (Score = 119.25)
    Fuck Forever : Babyshambles (Score = 51.47)
    EscucharCarry On Up The Morning : Babyshambles (Score = 33.9)
    EscucharDelivery : Babyshambles (Score = 33.13)
    EscucharHang Me Up to Dry : Cold War Kids (Score = 56.28)
    EscucharWe Used to Vacation : Cold War Kids (Score = 40.71)
    EscucharHospital Beds : Cold War Kids (Score = 21.14)
    An Honest Mistake : The Bravery (Score = 45.17)
    EscucharBelieve : The Bravery (Score = 27.31)
    No Brakes : The Bravery (Score = 23.35)
    EscucharUnconditional : The Bravery (Score = 22.11)
    My Name Is Golden : Millencolin (Score = 60.08)
    Cash or Clash : Millencolin (Score = 56.94)
    EscucharDeadwood : Dirty Pretty Things (Score = 43.64)
    Bang Bang You're Dead : Dirty Pretty Things (Score = 43.17)
    EscucharBlood Thirsty Bastards : Dirty Pretty Things (Score = 29.34)
    The Hardest Button to Button : The White Stripes (Score = 34.76)
    Blue Orchid : The White Stripes (Score = 27.65)
    Fell in Love With a Girl : The White Stripes (Score = 26.47)
    Icky Thump : The White Stripes (Score = 25.38)
    Helicopter : Bloc Party (Score = 55.24)
    The Prayer : Bloc Party (Score = 31.49)
    EscucharBanquet : Bloc Party (Score = 25.7)
    Men's Needs : The Cribs (Score = 51.33)
    Our Bovine Public : The Cribs (Score = 33.62)
    Hey Scenesters! : The Cribs (Score = 24.45)
    Casino Queen : Wilco (Score = 56.06)
    I Must Be High : Wilco (Score = 52.41)
    EscucharNobody Move, Nobody Get Hurt : We Are Scientists (Score = 32.13)
    EscucharThis Scene Is Dead : We Are Scientists (Score = 25.74)
    EscucharCallbacks : We Are Scientists (Score = 22.1)
    EscucharCash Cow : We Are Scientists (Score = 22.01)
    Can't Stand Me Now : The Libertines (Score = 56.57)
    Music When the Lights Go Out : The Libertines (Score = 21.72)
    What a Waster : The Libertines (Score = 20.05)
    No Cars Go : Arcade Fire (Score = 41.23)
    Black Mirror : Arcade Fire (Score = 34.93)
    Keep The Car Running : Arcade Fire (Score = 21.53)
    Steady As She Goes : The Raconteurs (Score = 64.69)
    EscucharHands : The Raconteurs (Score = 29.25)
    Suburban Knights : Hard-Fi (Score = 41.48)
    Hard To Beat : Hard-Fi (Score = 27.44)
    EscucharCash Machine : Hard-Fi (Score = 21.51)
    EscucharBooks From Boxes : Maxïmo Park (Score = 39.85)
    EscucharOur Velocity : Maxïmo Park (Score = 26.38)
    EscucharLimassol : Maxïmo Park (Score = 22.74)
    EscucharDub Latina : Calexico (Score = 47.83)
    EscucharWoven Birds : Calexico (Score = 39.39)
    Mansard Roof : Vampire Weekend (Score = 33.32)
    Oxford Comma : Vampire Weekend (Score = 31.54)
    Campus : Vampire Weekend (Score = 19.23)
    48 Stunden : Kettcar (Score = 30.21)
    Balu : Kettcar (Score = 26.61)
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  • Seen Live (as of 07/09/2009)

    28 Jun 2009, 23:10 de bazthedrummer

    Recently I was putting some tickets in the box I store all my tickets/flyers in and realised how tatty and faded they were becoming. This fact, combined with my appalling memory, has led me to keep a list of the gigs I've been to. In making that list, I thought I'd produce the following A-Z of bands I've seen to post on here.

    This list comprises of all the bands I know I've seen, whether it be as headliners, supports or at a festival. It is not a definitive list; some bands I've seen more than once but don't know how many times and I'm sure there's plenty of bands I've missed. But hopefully I've not missed too many...

    #
    3 Inches of Blood
    7 Seconds
    50 Caliber

    a
    A
    Abigail Williams
    Adele
    Agnostic Front
    Airbourne
    Alexisonfire
    Alkaline Trio
    All Shall Perish
    All We Have
    Almost Home x2
    Amen Ra
    Amon Tobin
    Anaal Nathrakh
    Aphex Twin
    Apocalyptica x2
    Arch Enemy
    Army of Flying Robots x2
    As Friends Rust
    At the Gates
    At the Gates
    August Burns Red
    Awoken x2
    Azriel x15


    b
    Bane x2
    Bear vs. Shark
    Beecher x8
    Beneath the Massacre
    Betray These Angels
    Blackalicious
    The Black Dahlia Murder
    Blak Twang
    Bleeding Through x3
    Blink 182 x2
    Bloc Party
    Blood for Blood
    Blur
    Bones
    Born From Pain x2
    Bossk x2
    Bouncing Souls x3
    boysetsfire x4
    Boys Night Out
    Brand New x2
    The Break In
    Break It Up x3
    Bring Me the Horizon x7
    Broken Oath
    Broken Promise
    Brutality Will Prevail
    Bun Dem Out
    Burn Down Rome
    Burnt by the Sun
    Burst x2
    By My Hands x2

    c
    Caliban
    XCanaanX x2
    Cancer Bats
    Capdown x4
    Carcass x2
    Carpathian
    DJ Cash Money
    Carpathian
    Champion x2
    Chase & Status
    Children of Bodom
    Clone The Fragile x5
    Coach Calhoun
    Comeback Kid x5
    Converge x2
    Count Me Out
    Cradle of Filth
    Cruel Hand
    Cry for Silence
    Cult of Luna
    xcurraheex
    Curl Up and Die x2

    d
    Darkest Hour x4
    Dashboard Confessional
    Dead Hearts
    Dead Swans x2
    Death by Stereo
    Deftones x2
    Deicide
    Destiny
    The Departed
    The Dillinger Escape Plan x5
    Dimmu Borgir x2
    Dirty Money
    Disfear
    Dissection
    Doves
    Down And Outs
    D-Rail x9
    DragonForce
    Dreaming in Oceans
    Dropkick Murphys
    Dying Fetus

    e

    Electric Six
    Elviin
    Emmure
    Envy
    Eternal lord x4
    everette at least x25
    Explosions in the Sky

    f

    The Farm
    Fear My Thoughts
    Feeder
    Fenix TX x3
    Fifty On Red
    Finch x3
    The First Step
    Foo Fighters
    The Freezing Fog x2
    From Autumn to Ashes x2
    From Monument to Masses
    Funeral for a Friend x5

    g
    Gallows
    The Get Up Kids x3
    Give Up the Ghost
    Glassjaw
    Gold Kids
    Green Day
    Guns N' Roses

    h
    Hammers
    Hang The Bastard
    Happy Mondays
    Hatebreed x2
    Have Heart x4
    Hell Is for Heroes x2
    Helloween
    Himsa x2
    Hondo Maclean x4
    Honour Among Thieves x2
    Hoods
    The Hope Conspiracy
    Hopesfall x3
    HORSE the band
    Hospital of Death
    Hundred Reasons

    i
    Iced Earth
    Ignite
    In Arms Reach
    Incubus
    In Flames
    Injury Time
    International Superheroes of Hardcore
    Iron Lung
    Iron Maiden x2

    j
    Jamie Cullum
    Jairus
    Jeniferever x2
    Jets vs Sharks
    Jim Bryson
    Job for a Cowboy
    Johnny Truant
    The Joy Formidable
    JR Ewing
    Justice

    k
    King Prawn
    Knuckledust

    l
    Lagwagon
    The Legacy x4
    Less Than Jake x3
    Lightyear x2
    Limp Bizkit
    London Elektricity (live)
    Love That Kills
    LTJ Bukem

    m
    MachineHead
    Madball x2
    Manatees
    Marilyn Manson
    Martyr Defiled
    Mastondon
    Mayhem
    Mental
    Metallica
    Misery Signals x2
    The Misfits
    Modern Life Is War
    Mono
    Morbid Angel
    More Than Life x2
    Morrissey x4
    Most Precious Blood x4
    Motorhead x2
    The Movielife
    Municipal Waste
    My War

    n
    Napalm Death
    Narcosis x3
    New Found Glory x3
    Nine
    Ninebar
    No Doubt
    NOFX x5
    Nora x3
    The Nothing x5
    November Coming Fire

    o
    Oasis x3
    Obituary x2
    The Offspring
    On Thin Ice x2
    Open Hand
    Our Time Down Here
    Outbreak

    p
    Paint It Black
    Paint the Town Red
    Parkway Drive
    Pennywise x2
    The Plight
    Poison the Well x6
    The Polyphonic Spree
    Prince
    The Prodigy
    The Promise

    r
    Radiohead x2
    Raging Speedhorn
    Raise the Dead
    The Red Chord x2
    Reel Big Fish
    Rise and Fall x3
    Rival Schools
    Rolo Tomassi
    Rot In Hell
    Rx Bandits

    s
    Santa Karla
    Satyricon
    Saves the Day x2
    SECONDSxOUT x3
    The Secret
    Send More Paramedics x5
    The Seventh Cross x4
    Shai Hulud x4
    Shattered Realm
    Shipwreck A.D. x2
    Six Feet Under
    Six Ft Ditch x2
    Sick of It All x5
    Skinless
    Slapshot x2
    Slayer x2
    Slipknot x2
    Somehow Hollow
    Soulfracture
    Special Move
    Spitfire Down
    Spooks
    Spunge x4
    Squarepusher
    Stampin' Ground x5
    Starkweather
    The Streets x3
    Stretch Armstrong
    Suicide Silence
    Sunn O)))
    Sworn Enemy
    Sworn In x2
    Sylosis

    t
    Team Sleep
    Terror x2
    Testament
    This Is Hell
    This Will Destroy You
    Thrice x4
    Throwdown x2
    Thursday x4
    TRC

    u
    Undying
    Unearth

    v
    Vampire Weekend
    Vendetta Red
    The Versus Project x2
    Verse
    The Verve

    w
    Walls of Jericho x4
    The Warriors
    The Weakerthans
    What Hope Remains
    Winds of Plague
    Wintersun

    y
    Your Demise

    z
    ZAO x2
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  • [Sampler] Dolle Sachn 79

    17 Jun 2009, 3:12 de Ralyyius

    01. Dover - After Hours
    02. Muff Potter - Rave is not Rave
    03. The Rotted - EscucharKissing You With My Fists
    04. Beatsteaks - E-G-O (live)
    05. Napalm Death - EscucharForewarned Is Disarmed?
    06. Fahnenflucht - Odyssee
    07. Horned Almighty - Day Of Purification
    08. Miles Away - Die Alone
    09. Suicide Silence - EscucharNo Pity For A Coward
    10. Taint - EscucharDrunken Marksman
    11. Die Toten Hosen - Altbierlied (Live)
    12. Swallow the Sun - Don't Fall Asleep
    13. No Turning Back - Tomorrow Will Be Different
    14. Blind Guardian - EscucharJourney Through The Dark (Live)
    15. Clutch - Subtle Hustle
    16. boysetsfire - The Power Remains the Same
    17. Turbostaat - Charles Robotnik Seine Frau
    18. A Living Burden - A Glorious Light
    19. Falconer - EscucharEnter the Glade
    20. Böhse Onkelz - Deutschland im Herbst
    21. Nunslaughter - Satanic
    22. Northern Kings - Brothers In Arms (Dire Straits Cover)
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