Aufruhen gegen Rech, aber die Linken dürfen gewähren?:P

 
    • ssZiMii escribió...
    • Usuario
    • 14 Nov 2009, 0:46

    Aufruhen gegen Rech, aber die Linken dürfen gewähren?:P

    Hey,
    ich wollte mal eure Meinung hören.
    Ich höre überall immernur das Thema: "Scheiß Nazis, Nazis sind schlecht" aber wieso nicht genauso "Linke sind scheiße...." Weil wenn man es genau nimmt ist eins schlimmer als das andere.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wieso soein Hype gegen Nazis gemacht wird, aber die Linken "links" liegen gelassen werden.
    Alles Extreme ist mist, rechts wie links.

    Wie seht ihr das? Wollte das einfach mal loswerden

  • hmm, sorry, aber das liest sich irgendwie komisch.
    und es ist auch nicht eines schlimmer als das andere, im Bereich der Kahlköpfigen Fraktion wird ja gern gegen Menschen gehetzt die sich zB von der Abstammung her oder der Hautfarbe von eben diesen Unterscheiden. Das sind Faktoren, die man selbst nicht beeinflussen kann und somit nichtig sind(is halt toll, wenn ich nix kann und schön doof bin, hab ich dann immer noch nen Grund auf jemanden loszugehen)

    Auf der anderen Seite geht man eher gegen Leute vor, die einen fragwürdigen politischen Standpunkt vertreten (und das hat dieser jemand ja selbst zu verantworten)

    Ich finde nich alles Extreme Mist, es hilft Missstände in der Gesellschaft aufzudecken.

    Gibt nen Unterschied zwischen Menschenverachtend und Naziverachtend :D

  • Extremismus ist immer scheiße, egal worum es geht!

    Der Unterschied liegt jedoch meiner Ansicht nach darin, das die wenigsten linken extremistisch sind - schließlich geht es dem linken Lager doch um Tolleranz füreinander - und Tolleranz und Extremismus schließen sich doch quasi aus!

    Die Faschos betitteln sich auch selbst gern als rechtsextrem, aber ich habe noch nie von nem klar denkenden Menschen gehört "ich bin linksextrem".
    Der Ausdruck "Linksextremisten" stammt meiner Meinung nach von Polizei und Politikern, der dazu dient, uns für die Öffentlichkeit zu kriminalisieren!!!

    Lets fight against white pride!!!
  • JeverfunPunk sagte:

    Der Ausdruck "Linksextremisten" stammt meiner Meinung nach von Polizei und Politikern, der dazu dient, uns für die Öffentlichkeit zu kriminalisieren!!!


    Word!

    Die so genannte Extremismusthese, dass "Links und Rechts gleichschlimm sind" kann in den meisten Fällen durch nichts begründet werden. Der Gedanke, dass es eine Mitte der Gesellschaft gibt, die von undemokratischen Rändern bedroht wird, ist einfach nicht wahr.

    "Linke" setzen sich dafür ein, dass die Ausbeutung der Menschen durch andere Menschen beendet wird. "Rechte" setzen sich dafür ein, dass die Menschen durch nationale Konstrukte voneinander getrennt werden.

    Ich bin überzeugt, dass in unserer Welt vieles falsch läuft. Es bestehen große demokratische Defizite, Leute schuften für Hungerlöhne, die Menschen unterdrücken sich gegenseitig und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist immer wieder im Umlauf. "Links" zu sein bedeutet, diese Probleme zu bekämpfen und sich für Freiheit und Menschenrechte einzusetzen. "Rechts" zu sein bedeutet, die Probleme noch weiter verschärfen.

    Ich will kein Teil des Problems sein, ich will eine Lösung!

    • roy_baer escribió...
    • Usuario
    • 18 Feb 2010, 23:59
    Diese Extremismustheorie ist totaler Quatsch und stützt sich auf keiner Basis. "Rechts" und "Links" sind nicht böse Randerscheinungen sondern einfach politische Ausrichtungen in einem Gemenge von Interessen die sich nicht 2-dimensional (oder sonst wie topographisch) darstellen lassen. Es ist quatsch zu behaupten es gäbe eine gute Mitte und alles andere wäre doof. Das hieße ja, dass wir jetzt am Ende der Geschichte angekommen sind, wo alles wunderbar ist und vor Veränderungen geschützt werden muss. Dem ist aber ganz und garnicht so, auch wenn man als wohlhabender Deutscher manchmal schon gewillt ist das zu glauben, aber die klischeehaften armen Kinder in Afrika müssen nicht hungern, weil sie zu faul sind zu arbeiten oder es nicht genug zu futtern gibt, sondern weil es das System von Nation und Kapital gibt, in dem immer eine Gruppe die andere ausbeutet, da sie ja selber auch ausgebeutet wird und nicht mit ganz leeren Händen darstehen will. Das bedeutet, wenn einer viel "mehr" hat, was ja sein innerhalb der Demokratie verbrieftes recht ist, heißt dass, dass ein anderer weniger oder garnichts hat.
    Oder um NoFX zu zitieren "When one makes 20 million, 10.000 people lose"
    Die jetzigen Zustände sind untragbar. Kapitalismus ist scheiße. Nationalismus stinkt. Und ja, Nationalismus ist schon die Anerkennung, dass es richtig sei die Welt in solche Konstrukte wie Länder einzuteilen.

    Davon abgesehen dreht sich diese Gruppe nicht um herleitbare Ethik, sondern um den simplen Ausdruck von einem Interesse :P

  • Fakt ist: linkes Denken ist gut - extremes Denken ist schlecht !!!

    Etwas extremes kann definitiv nichts Gutes hervorbringen! Unser Ziel sollte jedoch eine für alle Menschen lebenswertere Welt sein! Aber sobald Handlungen oder Worte "extrem" werden, entstehen Schäden, welche wiederum einer Lösung bedürfen - also sollte unsere einzige Waffe das Wort sein! Nur wenn das Denken sich ändert, ändert sich die Welt!

    Lets fight against white pride!!!
  • du musst erstmal klären wer das wort "extrem" definiert und in welchem zusammenhang es gesehen wird, aus linksradikaler sicht oder aus sicht der cdu.

    ich empfehele hier mal straßen aus zucker: http://strassenauszucker.blogsport.de/zeitung/

    und inex: http://inex.blogsport.de/

    • ullli escribió...
    • Usuario
    • 11 Ago 2010, 14:09
    Ich hab jetzt die Antworten nur kurz überflogen, aber ich denke (falls es nicht eh schon genannt wurde), dass ein sehr bedeutender Unterschied zwischen links und rechts in der Gewaltanwendung liegt. Während dem linken Spektrum meist eher Gewalt gegen Sachen (also z.B. brennende Autos, was sicher nicht schön ist, aber dennoch eine Sachbeschädigung bleibt, bei der niemand körperlichen Schaden davonträgt) angelastet werden, kommt es bei rechten Gewalttaten immer wieder zu Schwerverletzten und Toten. Alleine deshalb sollte man "Rechts- und Linksextremismus" nicht gleichstellen.

  • chilled_out said:
    Ich will kein Teil des Problems sein, ich will eine Lösung!


    Wer will das nicht ? Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen einfach keine Eier mehr in der Hose haben. Die gleichen Menschen, die andere anklagen, da sie in Notsituationen nicht geholfen haben, sind doch die, die es nicht einmal gebacken bekommen Oma Elise mit ihren schweren Taschen auf'm Supermarkt-Parkplatz zu helfen und so ganz nebenher, ohne großen Aufwand, das Leben in diesem Land für alle ein wenig lebenswerter zu gestalten.

    Aber die Leute reden lieber, reden anstatt zu handeln, sie lachen mit Kabarettisten, die sie auf die Missstände in ihrer Heimat aufmerksam machen und dann, bei der nächsten Wahl, machen trotzdem alle wieder brav ihr Kreuz. Ähnlich schlimm ist doch diese Verpisser-Mentalität. Raus aus Deutschland, weil es einem hier nicht gefällt ? Hätten das die Großen der Revolutionen damals so gemacht, würden Frauen heutzutage noch hinter'm Herd stehen und die Männer in dunklen und gefährlichen Stahlwerken zu einem Hungerslohn arbeiten.

    Die Menschen hier haben so viele Möglichkeiten sich Gehör zu verschaffen, Möglichkeiten die mit Blut bezahlt wurden, doch die wenigsten nutzen sie. Stattdessen sehen wir lieber zu, wie die Politiker konsequent an denen vorbeiregieren, die sie eigentlich vertreten sollten.

    Ich bin kein Verfechter von Gewalt, denn die trifft in 90% der Fälle sowieso immer nur die Falschen und gebe daher JeverfunPunk recht, Worte können verstummen, Gewalt kann abebben, aber Gedanken ? Schon einmal versucht einen Gedanken, der ganz tief in jemandem verwurzelt ist, herauszuprügeln ? Aufklärung und Integration sind die Antworten auf Fremdenhass und nicht Gewalt.

    Iss dein Schnitzel, sonst kriegst du keinen Nachtisch!
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